von Donatella Cacciola

„Wer sich in Zukunft darüber informieren will, was in diesem Land in den dreißiger, vierziger, fünfziger und sechziger, ja bis in die siebziger Jahre hinein an Tanz geleistet worden ist, in Enkelmanns Photos kann er es nacherleben“[2], so der Kritiker Horst Koegler in seiner Einführung zur monografischen Ausstellung im Münchner Theatermuseum im Jahr 1978, die, durch Enkelmanns Tod einen Monat vor der Eröffnung überschattet, zu einer Gedächtnisausstellung wurde.

Noch am 12. Oktober 1977, knapp drei Monate vor seinem Ableben, schrieb Siegfried Enkelmann in einem Brief an Kurt Peters, den Gründer des Deutschen Tanzarchivs in Köln: „Obwohl ich Tänzer aufgenommen habe, habe ich aber von Tänzern nie leben können. Mein Geld habe ich mit Werbeaufnahmen verdient …“.[3] Dennoch ist der Name Enkelmann aus nahezu fünfzig Jahren Bühnentanzgeschichte in Deutschland nicht wegzudenken.

Ein Beispiel für die Tanzfotos von Siegfried Enkelmann: Dore Hoyer tanzt „Tristeza“. Ein Beispiel für die Tanzfotos von Siegfried Enkelmann: Dore Hoyer tanzt „Tristeza“.
© VG BildKunst, Bonn
Ein Beispiel für die Tanzfotos von Siegfried Enkelmann: Dore Hoyer tanzt „Tristeza“.

Ob es stimmt, dass sein Interesse für die Fotografie „durch einen zu Weihnachten geschenkten primitiven Knipskasten“[4] entstand, ist nicht bewiesen. Enkelmann war als Schüler der Berliner Städtischen Fachschule für Filmgewerbe beim Filmseminar Berlin angemeldet, um sich dort vermutlich als Filmvorführer ausbilden zu lassen.[5] Nachgewiesen ist, dass er, als er im Juli 1927 ins Berliner Atelier von F. H. Nolte (Unter den Linden 11, spezialisiert auf Reklame-Fotos) als Gehilfe einstieg, keine einschlägige Ausbildung als Fotograf abgelegt hatte. Enkelmann war nach eigenen Angaben 1921 nach Berlin übersiedelt; vom 22. August 1921 bis zum 6. Februar 1925 war er als Arbeiter im metallverarbeitenden Betrieb A. Niekel & Co. mit Sitz in Niesky (bei Breslau) beschäftigt gewesen; vom 11. Februar 1925 bis zum 12. Februar 1927 war er als Kommutatorschaber im Dynamowerk der Siemens-Schuckertwerke in Berlin-Spandau tätig.

Auferstanden aus den Ruinen: das Ballett. Fotomontage von Siegried Enkelmann 1946. Auferstanden aus den Ruinen: das Ballett. Fotomontage von Siegried Enkelmann 1946.
© VG BildKunst, Bonn
Auferstanden aus den Ruinen: das Ballett. Fotomontage von Siegried Enkelmann 1946.

Als Enkelmann nach über zwei Jahren das Atelier Nolte verlässt, attestiert ihm sein Abschlusszeugnis vom 17. September 1929, dass „er besonders in Sachaufnahmen geübt hat“, dabei aber ebenfalls „im Porträtfach Eignung und eine persönliche Auffassung besitzt“. Das Atelier Nolte hatte verschiedene Patente für fotografische Verfahren eingereicht, und Enkelmann macht sich dort unter anderem mit dem Farbverfahren der Pinatypie vertraut. Dabei ist es fraglich, ob er später tatsächlich davon Gebrauch machte, da es sich um ein Edeldruckverfahren handelt. Enkelmanns Aufnahmen sind – wie auch die Anzahl der Negative dokumentiert – hauptsächlich schwarzweiß. Farbaufnahmen sind hauptsächlich in Werbekampagnen, auch in der Nachkriegszeit, anzutreffen, und dafür wären Edeldruckverfahren wie die Pinatypie oder das JosPe-Farbverfahren, das er ebenfalls bei Nolte kennengelernt haben dürfte, zu aufwendig.

Laut Nolte verlässt Enkelmann das Atelier auf eigenen Wunsch, vermutlich, so der Atelierinhaber im Zeugnis, „weil ich ihm nicht das erweiterte Tätigkeitsfeld geben kann, das er verdient“.

Siegfried Enkelmann: Zeugnis von Hans Robertson. Siegfried Enkelmann: Zeugnis von Hans Robertson.
© Deutsches Tanzarchiv Köln / SK Stiftung Kultur
Siegfried Enkelmann: Zeugnis von Hans Robertson.

Denn ab dem 1. August 1929 ist Enkelmann bereits Mitarbeiter im Atelier von Hans Robertson – offiziell bis zum 1. August 1932. Robertson hatte Lili Baruchs Fotoatelier vermutlich Ende 1927 übernommen. Hier wird Enkelmann als Gehilfe beschäftigt – laut Robertson aber, weil die Konjunktur so schlecht ist, nur offiziell in dieser bescheidenen Funktion.[6] Enkelmanns Aufnahmen aus diesen Zeitspannen, darunter diejenigen für den Münchner Tänzerkongress von 1930, sind noch unter dem Namen des Atelierbetreibers gestempelt und gedruckt worden. Doch der Pfad der Tanzfotografie ist markiert: Vor der Kamera in Robertsons Atelier „standen“ bereits u.a. Mary Wigman, Harald Kreutzberg und Vera Skoronel. Im September 1933 [7] übernimmt Enkelmann Robertsons Atelier am Kurfürstendamm [8] vor dessen Emigration im Jahre 1934 und macht sich zusammen mit seiner späteren Ehefrau Irene Krämer, einer gelernten Fotografin und Robertsons Schülerin, mit „Bewegungsaufnahmen in Tanz und Artistik“ selbständig.

Die Mappe „Tanz der Zeit“ von Siegfried Enkelmann beinhaltet 12 Kunstdrucke nach seinen Fotos aus den 1930er und 1940er Jahren. Die Mappe „Tanz der Zeit“ von Siegfried Enkelmann beinhaltet 12 Kunstdrucke nach seinen Fotos aus den 1930er und 1940er Jahren.
© VG BildKunst, Bonn
Die Mappe „Tanz der Zeit“ von Siegfried Enkelmann beinhaltet 12 Kunstdrucke nach seinen Fotos aus den 1930er und 1940er Jahren.

Ihre Auftraggeber sind einerseits einzelne Tänzer oder Tänzerpaare – womit sich Enkelmanns Bravour beim Porträtieren bestätigt und sich das Renommee als Tanzfotograf verfestigt. Alexander von Swaines Biografie aus dem Jahre 2015 erwähnt über dessen Anfänge mit besonderem Bezug auf die frühen 1930er Jahre: „( …) von Swaine möchte nicht einer unter vielen sein. (…) Wenn schon Fotos gemacht werden, dann doch bitte von der Nr. 1 der Tanzfotografie, Siegfried Enkelmann“.[9] Durch den Aufstieg der Künstler profiliert sich auch Enkelmann. Anderseits zählt zu Enkelmanns Kundschaft die führende Fachzeitschrift „Der Tanz“, die jedoch ab April 1934 einer regimekonformen Linie folgt.

Siegfried Enkelmann: Die Brezelkäfer. Siegfried Enkelmann: Die Brezelkäfer.
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Siegfried Enkelmann: Die Brezelkäfer.

Enkelmanns stilistisches Merkmal ist von Anfang an in jeder Angelegenheit der Verzicht auf Requisiten und stattdessen nur die Einwirkung des Lichtes. Im Nachhinein wird er seine Arbeitsweise wie folgt beschreiben: „Bei meinen Atelieraufnahmen arbeite ich prinzipiell nur gegen einen weißen Hintergrund und durch entsprechende Lichteinführung erziele ich die gewünschte Schattierung vom leuchtendensten Weiß bis zum tiefsten Schwarz.“ [10] Bühnen eignen sich tatsächlich wegen der unzureichenden Beleuchtung und wegen des Fußbodens wenig. Die Aufnahmen entstehen meistens im Atelier, und die Tänzer müssen vor Enkelmann „vortanzen“. Ein Rundgang in seinem Atelier Ende der 1930er Jahre verrät, dass Enkelmanns Instrumentarium weit mehr als Bühnenqualität zu bieten hat: „eine 9 x 12 Mikroreflexkamera von der Lichtstärke f:35 und Brennweite 16,5“; die Spezialeffekte – so Enkelmann – „erziele ich hier mit diesen beiden seitlich angeordneten Scheinwerfern von 2000 Watt. Die gesamte Lichtanlage hat eine Leistungsaufnahme von 15 000 Watt“. [11]

Siegfried Enkelmann: Ein Beispiel aus dem Bereich der experimentellen Fotografie: Der Dom bildet sich in der Linse der Kamera ab.
© VG BildKunst, Bonn
Siegfried Enkelmann: Ein Beispiel aus dem Bereich der experimentellen Fotografie: Der Dom bildet sich in der Linse der Kamera ab.

Mit Beginn der 1950er Jahre etabliert sich Enkelmann fortan als feste Größe, auch international. Überhaupt verfestigt sich seine Anerkennung in der Öffentlichkeit wie noch nie zuvor. 1951 erhält er mit einem Bildnis Eleonore Vescos, „Porträt einer jungen Tänzerin“, den ersten Agfa-Preis für das beste Darstellerporträt auf der ersten Internationalen Ausstellung für Bühnenfotografie in Wiesbaden. Von 1952 bis 1971 ist er Mitglied der GDL, Gesellschaft Deutscher Lichtbildner. Er gehört zu den freien Mitarbeitern der ersten Stunde, als Kurt Peters 1953 das erste Heft der Zeitschrift „Das Tanzarchiv“ herausgibt.[12] Bereits 1952 hatte ihn das Photoguide magazine als „… a photographer of the dance, and one of the world’s greatest …“ bezeichnet.[13] Im Umkehrschluss dürfte es in der Nachkriegszeit kaum einen namhaften Tänzer in Deutschland gegeben haben, der nicht vor Enkelmanns Kamera gestanden hat, so dass die meisten Kritiken zu den Bänden „Ballett in Deutschland“, Teil I und Teil II (1956 und 1957, mit Texten von Horst Koegler und mit Tatjana Gsovskys Vorwort), diese als einen „State of Art“ des Bühnentanzes, unter anderem mit dokumentarischem Wert ansehen.

Eines der Findbücher und Verzeichnisse des Fotoateliers von Siegfried Enkelmann. Eines der Findbücher und Verzeichnisse des Fotoateliers von Siegfried Enkelmann.
© Deutsches Tanzarchiv Köln / SK Stiftung Kultur
Eines der Findbücher und Verzeichnisse des Fotoateliers von Siegfried Enkelmann.

Es handelte sich dabei um eine stolze Revanche für einen Fotografen, der Berlin während des Krieges nicht verlassen hatte und selber unter Not und Einschränkungen leiden musste: So erinnerte sich die ehemalige Tänzerin, Wilma Boregaard, mit Enkelmanns befreundet, dass das Fotografenpaar vom Kurfürstendamm vermutlich nach 1942 „ausgebombt“ wurde. Ramas nahmen sie auf, bis neue Räumlichkeiten für ein Atelier in der Niebuhrstraße gefunden wurden. [14] Doch bis zum Kriegsende mussten Enkelmanns nahezu im „Untergrund“ leben, und, da Irene Krämer Jüdin war, durften sie erst 1945 heiraten. Bis dahin mussten sie Alltagsnöte jeder Art bewältigen, beispielsweise sich eine „Lebensmittelkarte“ teilen. [15]

Um die Glasnegative aus der Frühzeit des Archivs (darunter vermutlich viele von Lili Baruch und Hans Robertson) vor der Zerstörung durch die Luftangriffe auf Berlin zu bewahren, hatten Enkelmanns sie in eine Laube außerhalb Berlins verlagert. Dort wurden sie aber beim Vormarsch sowjetischer Truppen auf Berlin von russischen Soldaten zerstört. [16] Nur wenige Glasplatten-Negative sind heute noch in seinem Nachlass vorhanden.

Brief von Dore Hoyer an Siegfried Enkelmann (und seine Gattin Irene) im Dezember 1962 Brief von Dore Hoyer an Siegfried Enkelmann (und seine Gattin Irene) im Dezember 1962: „Dem Heiligen S. Enkelmann zum Geburtstag [= 24.12.] am Tag des Herrn“.
© Deutsches Tanzarchiv Köln / SK Stiftung Kultur
Brief von Dore Hoyer an Siegfried Enkelmann (und seine Gattin Irene) im Dezember 1962

Dennoch sind Enkelmanns Verdienste bereits unmittelbar in der Zeit nach 1945 wieder unübersehbar. Sichtbar für die Öffentlichkeit waren seine – zum Teil von der Presse als „kitschig“ verrissenen – Montagen gewesen, etwa „Der Ahnende“ (bekannt auch als „Der Tod“) mit Harald Kreutzbergs getanztem Schrei neben den marschierenden SA-Kolonnen (Collage: 1946) oder dem Spitzenschuh mit den Hausruinen und Trümmern im Hintergrund. Ein nicht unmittelbar auffallendes Meisterstück ist aber die Bravour, im Bild die tagtäglichen unübersehbaren materiellen Nöte auszublenden (und, als Auftragnehmer, über die finanziellen Schwierigkeiten hinwegzusehen), unter denen die Tänzer nach Kriegsende litten. Ein Beispiel dafür sind Dore Hoyers Tänze, deren Überlieferung ohne Enkelmanns Kamera nicht denkbar wäre. In Dore Hoyers Nachlass im Deutschen Tanzarchiv Köln sind 20 Briefe aus dem Briefwechsel zwischen ihr und Enkelmanns aufbewahrt, die wenigsten undatiert, die meisten aus der Zeit zwischen 1945 und 1967. Die Briefe sollen zum Teil zwischen Ostberlin und dem Westen „geschmuggelt“ worden sein und wären nach Enkelmanns Tod beinahe vernichtet worden.[17] Sie sind Zeugnis von etwas Tieferem als ein Verhältnis zwischen Auftraggeberin und Auftragnehmer. Enkelmanns Zeilen an Dore Hoyer im Januar 1950: „Du weisst wohl nicht, was Du dem deutschen Tanz schuldig bist, da Du den Posten an der Hamburger Oper verlassen willst!“[18] zählen zu den zahlreichen Versuchen, die Tänzerin umzustimmen – vergeblich. Die unmissverständliche, nonverbale und für die breite Öffentlichkeit zugängliche Bestätigung aber, dass der Solo-Ausdruckstanz mit Hoyer nach 1945 doch ein fester Bestandsteil des deutschen Tanzes war, konnte nur Enkelmann erbringen – und sei es auch in Buchpublikationen, die den gesamten Bühnentanz unter dem Begriff „Ballett“ einbeziehen.

Ab 1958 fotografiert Enkelmann für die Tanzkalender von Max Niehaus. Dessen Kommentar äußert sich endlich nicht nur über die Lage des Tanzes in Deutschland, die Enkelmanns Bilder illustrieren, sondern ehrt auch den künstlerischen Wert seiner Tanzaufnahmen als „die Entwicklung der Tanzfotografie ( … ), die sich nicht mehr mit nackter Dokumentation begnügt, sondern vom Abbild zum Sinnbild des Tanzes vordringen will.“[19] Doch der bekannteste Artikel, der Enkelmann zum 50. Geburtstag gratuliert, ist die Zeitschrift Photo, Wirtschaft und Technik, in der er als einer der „festen Mitarbeiter“ erwähnt wird. Zudem hatte Enkelmann unter anderem mit Periodika wie Frankfurter Illustrierte, Der Tag, Funk-Uhr und Bravo zusammengearbeitet.

Seit 1960 unterhielt Enkelmann einen zweiten Wohnsitz in München in der Herzogstr. 23[20] und siedelte im darauffolgenden Jahr nach München über. Dennoch – so schrieb er am 18. Juli 1977 Kurt Peters – : „(...) ich möchte nicht als Berliner oder Münchener Fotograf abgestempelt werden.“ Denn er bilde „ganz Deutschland, Kirow-Ballett Leningrad, Bolshoi Ballett Moskau; New York City Ballett New York“ ab.

Siegfried Enkelmann: Reklamefoto für das 1949 auf den Markt gebrachte Haarwaschmittel „Schauma Creme-Schaumpon“ der Firma Schwarzkopf. Siegfried Enkelmann: Reklamefoto für das 1949 auf den Markt gebrachte Haarwaschmittel „Schauma Creme-Schaumpon“ der Firma Schwarzkopf.
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Siegfried Enkelmann: Reklamefoto für das 1949 auf den Markt gebrachte Haarwaschmittel „Schauma Creme-Schaumpon“ der Firma Schwarzkopf.

Nach dem Tod seiner Ehefrau lässt die Tätigkeit als Fotograf nach; seitdem er allein ist, konzentriere er sich „weniger auf Tanzaufnahmen“.[21] „Offiziell habe ich meinen Betrieb abgemeldet. Selbstverständlich, was mich interessiert […] nehme ich noch an“, schreibt er am 27. Mai 1977 an Kurt Peters.[22] Zwischen Hamburg und Köln, Berlin und München gelang es beiden über die Jahre nicht, sich vor Enkelmanns plötzlichem Tod noch einmal persönlich zu treffen. Es ist aber durchaus auch seiner Freundschaft mit Kurt Peters zu verdanken, dass das Deutsche Tanzarchiv Köln Enkelmanns fotografischen Nachlass beherbergt. Ein virtueller Atelierrundgang wäre heute nur möglich durch die dicht beschrifteten Notizhefte, in denen er auf penibelste Art und Weise seine Systematik festgelegt und fortgeführt hat. Mit den von ihm vergebenen Archivnummern der Fotos, die auf den Namen der Porträtierten verweisen, oder umgekehrt im alphabetischen Register orientiert man sich heute noch „analog“ und fehlerfrei durch alle 30. 000 Negative des Bestands.

[1] *24.12.1905, Krasnopol, Russland – †10.01.1978, München.
[2] Horst Koegler, Typoskript der Eröffnungsrede zur Ausstellung „S. Enkelmann. Ein halbes Jahrhundert Tanz- und Ballett-Fotografie“, Gedächtnisausstellung, Theatermuseum München 01.04. – 18.06.1978, Theater Gütersloh 23.11.1978 – 14.11.1979, S. 6, Dokumentationsbestand „Enkelmann“ im Deutschen Tanzarchiv Köln (DTK).
[3] Dokumentationsbestand „Enkelmann“ im DTK.
[4] Auszug aus einem Zeitungsausschnitt ohne Quellenangabe, Dokumentationsbestand „Enkelmann“, DTK.
[5] Ausweis vom 1. Juli 1927, Fotoarchiv des Deutschen Tanzarchivs Köln. Vgl.: Kurt Peters, „Siegfried Enkelmann. Der große Liebende“, in: Das Tanzarchiv, März 1978, S. 91.
[6] Abschlusszeugnis von Hans Robertson im Nachlass Siegfried Enkelmann, Deutsches Tanzarchiv Köln.
[7] Laut der mit Enkelmanns befreundeten Tänzerin Wilma Boregaard erfolgte die Übergabe bereits am 30. Juni 1933 (Brief von Wilma Boregaard an Frank-Manuel Peter, München, 25. Februar 1988).
[8] Zuerst Hausnummer 201, später 200; 1937 werden sich im Haus 43 Hans und Maria Rama mit ihrem Fotoatelier niederlassen.
[9] Ralf Stabel, Alexander von Swaine. Tanzende Feuerseele, hrsg. vom Deutschen Tanzarchiv Köln, Leipzig, 2015, S. 28.
[10] S. Enkelmann, zuletzt im Ausstellungskatalog: „S. Enkelmann. Ein halbes Jahrhundert Tanz- und Ballett-Fotografie“, Gedächtnisausstellung, zit., o. S.
[11] Herbert Starke, „Tanz im Atelier“, in: Das Atelier des Fotografen und Gebrauchsfotografie, Berlin, 45. Jg. 1938, H. 11, ohne Seitenangabe zitiert in: Ausstellungskatalog: „S. Enkelmann. Ein halbes Jahrhundert Tanz- und Ballett-Fotografie“, nicht paginiert.
[12] Kurt Peters, Siegfried Enkelmann – Der große Liebende, in: Das Tanzarchiv, Heft 3, März 1978, S. 91.
[13] o. A., „Feet in the air“, Photo Guide Magazine, November 1952, o. S., Dokumentationsbestand “Enkelmann”, DTK.
Brief von Wilma Boregaard an Frank-Manuel Peter, München, 25. Februar 1988, zit.
[15] Brief von Wilma Boregaard an Kurt Peters, Gisela Peters und Frank-Manuel Peter, München, 6. Februar 1988.
[16] Brief von Wilma Boregaard an Frank-Manuel Peter, München, 25. Februar 1988, zit.
[17] Laut mündlicher Überlieferung von Frank-Manuel Peter: Wilma Boregaard erinnert sich daran, dass die Briefe von Dore Hoyer mit anderen Privatbriefen vernichtet werden sollten, was sie im Hinblick auf die Bedeutung Dore Hoyers verhindern konnte.
[18] Brief von Siegfried und Irene Enkelmann an Dore Hoyer, Berlin, 28.01.1950, Nachlass Dore Hoyer, III, 1.2., Briefe mit Reaktionen von Dore Hoyer, Deutsches Tanzarchiv Köln.
[19] Max Niehaus, Ballett im Bild, München 1962, o.S.
[20] Nach eigener Angabe. Siehe dazu den vermutlich selbstverfassten Lebenslauf, Dokumentationsbestand „Enkelmann“ im DTK.
[21] Brief vom 18. 10. 1977 an Kurt Peters, Kopie im Dokumentationsbestand „Enkelmann“ im DTK.
[22] 27. 05. 1977 an Kurt Peters, Kopie im Dokumentationsbestand „Enkelmann“ im DTK.