Sonntag, 16. Dezember 2018, 16 Uhr
ZEUGEN DES TANZES – Katja Schneider trifft GISELA PETERS-ROHSE

Filmpräsentation mit Gisela Peters-Rohse, Heide-Marie Härtel und Thomas Thorausch
Eintritt frei!

Keine Atempause – rastlos, kreativ und konsequent folgt die Tanzpädagogin Gisela Peters-Rohse ihren Überzeugungen und ist heute die wohl prägendste und profilierteste deutsche Tanzpädagogin.
1938 geboren, erhielt sie ihre tänzerische Berufsausbildung in der Tanzschule von Lola Rogge in Hamburg. Nach ihrer Karriere als Tänzerin übernahm sie 1970 die Abteilung  Kinderballett und das Pädagogik-Seminar für Kindertanz an der Rheinischen Musikschule in Köln. Von 1986 bis 2001 war sie Dozentin für Labans Raum- und Bewegungslehre, Improvisation und Folkloretanz sowie Kindertanz-Pädagogik am Institut für Bühnentanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Über ihre pädagogische Arbeit hinaus wurde sie mit vielen bemerkenswerten Choreografien für Kinder bekannt und entwickelte eine eigene Unterrichtskonzeption und -methodik, die sie seit circa 10 Jahren auf Einladung verschiedenster Ausbildungsstätten in Peking, Moskau, Leningrad, Singapur, Brasilien und in der Schweiz lehrt. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Kurt Peters, dem Begründer des Deutschen Tanzarchivs Köln, arbeitete Gisela Peters-Rohse in den 1960er Jahren aber auch als Tanzjournalistin.

Das einfühlsame Filmportrait ZEUGEN DES TANZES – Katja Schneider trifft GISELA PETERS-ROHSE entwickelten Heide-Marie Härtel und Irmela Kästner für das Filmdokumentations­projekt ZEUGEN DES TANZES, das das Deutsche Tanzfilminstitut Bremen konzipierte und realisierte – Gefördert von TANZFONDS ERBE - Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

Aus Anlass der Filmpräsentation werden Gisela Peters-Rohse und Heide-Marie Härtel anwesend sein und im Gespräch mit Thomas Thorausch über das Projekt und die Dreharbeiten berichten. Zu sehen sein wird auch ein Ausschnitt aus der Produktion „Der Eintänzer“, in der Gisela Peters-Rohse jüngst in Bremen im Alter von 80 Jahren auf der Bühne stand.

Im Anschluss an die Veranstaltung laden die Freunde der Tanzkunst am Deutschen Tanzarchiv Köln auf ein Glas Wein ein.

Sonntag, 13. Januar 2019, 12 - 16:30 Uhr
Kreativworkshop ConAction: Körperlandschaften - in Sprache und Bewegung
mit Bettina Großberg und Uschi Schröter

Bei diesem Workshop möchten wir mit den Teilnehmenden erproben, wie Körperlichkeit, Bewegung und Sprache in Verbindung treten können.
Ohne Worte erzählen unsere Körper in ihrer eigenen Sprache. So verwandeln sich Hände vielleicht in Landschaften mit verschiedenartig geformten Oberflächen, die unsere Fantasie anregen. Aus Begegnungen entstehen lebende Körperskulpturen in einer kleinen Bewegungschoreografie. Aus Posen und Gesten entspinnt sich der Stoff für die unterschiedlichsten Geschichten und Bilder.
In frei gestalteten Texten oder in kleinen, gebundenen lyrischen Formen können die Besucher die wach gerufenen Assoziationen, Erinnerungen, Gefühle  und gefundenen Körpergeschichten „zu Wort kommen“ lassen. Ebenso kann das Spiel mit der Stimme und der Sprache eingesetzt werden, beispielsweise um kleine Bewegungssequenzen zu begleiten.
Zusätzlich inspirieren die durchkomponierten, ausdrucksstarken Fotos von Gert Weigelt zu einer Weiterführung der entstandenen Gestaltungen oder zu völlig neuen Ideen. Ein spannender, spielerisch bewegter Dialog mit und ohne Worte zwischen Betrachtenden und Exponaten wird somit in Gang gesetzt! Der Freude am Experimentieren kann hier freien Lauf gelassen werden.

Kosten inkl. Eintritt: 35,00 € + 5 € (Materialkosten)
Anmeldung notwendig bis 7. Januar 2019 bei Bettina Großberg: grossberg@sk-kultur.de, Tel.: 0221/888 95 409 oder Tanzarchiv Empfang Tel. 0221/888 95 400

Sonntag, 20. Januar 2019, 12 - 16:30 Uhr
Kreativworkshop ConAction: Malen und Bewegung
mit Bettina Großberg und Mandana Mesgarzadeh

Angeregt durch verschiedene Angebote der leitenden Dozentinnen erhalten die Teilnehmenden in diesem Workshop die Gelegenheit, mit der Verbindung von Bildender Kunst und Bewegung zu experimentieren. Eigene Bewegungssequenzen geben dabei Anregungen zum Malen, Zeichnen und/oder für Collagen, die auch malerisch fortgeführt werden können. Der umgekehrte Weg vom bildnerischen zum bewegten Gestalten ist ebenso möglich. Zusätzlich inspirieren die durchkomponierten, ausdrucksstarken Fotos von Gert Weigelt zu einer Weiterführung der gestalteten Ideen oder zu völlig Neuem. So wird ein spannender, spielerisch bewegter Dialog zwischen Betrachtenden und Exponaten in Gang gesetzt. Dabei kommen die Besucher den Ausstellungsstücken in persönlicher Weise näher und können ihrer eigenen Experimentierfreude freien Lauf lassen. 

Kosten inkl. Eintritt: 35,00 € + 5 € (Materialkosten)
Anmeldung notwendig bis 14. Januar 2019 bei Bettina Großberg: grossberg@sk-kultur.de, Tel.: 0221/888 95 409 oder Tanzarchiv Empfang Tel. 0221/888 95 400

Sonntag, 27. Januar 2019  - Finissage der Ausstellung
Alles hat einmal ein Ende. Von 14 - 19 Uhr besteht zum letzten Mal die Gelegenheit, die Fotografie-Ausstellung GERT WEIGELT. AUTOPSIE IN SCHWARZ/WEISS im Tanzmuseum zu besuchen.
Im Rahmen der Finissage führen Gert Weigelt und der Kurator Thomas Thorausch um 15 Uhr gemeinsam durch die Ausstellung.
Um das immer aktuelle Thema „Fotografie und Tanz“ dreht sich um 16 Uhr ein Gespräch, das Thomas Thorausch mit der Fotografin Kornelia Boje und dem Fotografen Gert Weigelt führt. Die ganz unterschiedlichen Wege zur Fotografie (und zum Tanz) aber auch die Historie und die Traditionen der  bildkünstlerischen Auseinandersetzung mit Tanz und Bewegung werden dabei zur Sprache kommen.

Der Eintritt in die Ausstellung sowie die Teilnahme an Führung und Gespräch sind frei!